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Help4Ghana

Verein zur Unterstützung sozial bedürftiger
Kinder und Jugendlicher in Ghana

Obstgasse 14, A-2700 Wiener Neustadt
Tel.: 02622/20709, e-mail: help4ghana@aon.at
Bankverbindung: Help4Ghana
Erste Bank, BLZ 20111, Kontonr. 41032033666
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Was bisher geschah


1998 begann alles mit fünf Namen von Kindern, deren Eltern das Schulgeld nicht bezahlen konnten und Ende 1999 waren es schon 205 Schüler, die einen Schulpaten gefunden hatten. Mit der Ausstellung Kunst aus Westafrika im Rahmenstudio Reger in Wiener Neustadt im Dezember 1999 und der Vorstellung bei Vera, der Talkshow des ORF, wurde die Schulpatenidee einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt und von da an fanden sich immer mehr Paten, die das Projekt unterstützten.
Die HLM - Modeschule in Wr. Neustadt - machte mit unseren afrikanischen Stoffen wunderschöne Kreationen, die dann bei einer großen Modeschau vorgestellt wurden.

2000 und 2001 fuhren wir mit Freunden und Schulpaten nach Ghana, wo nicht nur die Schulgelder an die Schulbehörde im Rahmen des jährlichen Odwira-Festes übergeben, sondern auch die Kinder und deren Familien besucht wurden.

Seit Beginn unseres Schulpatenprojektes fährt jedes Jahr eine Delegation auf eigene Kosten nach Ghana, um das Projekt zu kontrollieren, weiterzuentwickeln und neue Aufgabenfelder zu entwickeln.

Am 19. Jänner 2002 fand die Vereinsgründung von Help4Ghana statt. Getragen von vielen Mitgliedern und Help4Ghana Freunden haben wir immer wieder neue Ideen entwickelt, wie wir zu zusätzlichen Mitteln kommen könnten, um weiterführende Berufsausbildungsprojekte zu finanzieren.

Seit Sommer 2002 findet jährlich unser Help4Ghana-Sommerfest statt. Vorerst als Gassenfest in der Obstgasse, dann seit 2004 als Gast in der Familienkirche Schmuckerau, wo wir einen Flohmarkt veranstalten und Exponate aus unserer Kreativwerkstatt verkaufen.

Mit der Gründung der Kreativwerkstatt 2003 unter der Leitung von Traude Züttl, produzieren fleißige Hände wunderschöne Ketten, Dekorationsobjekte und immer neue Ideen werden geboren, deren Ergebnisse bei unseren Festen bestaunt und auch gekauft werden können.

Seit Weihnachten 2002 veranstalten wir auch jährlich einen Afrikanischen Weihnachtsmarkt, den wir anfangs in der Dompropstei und ab 2004 in der Ausstellungskirche St. Peter an der Sperr abhalten dürfen.

2003 haben wir die ersten 9 Computergarnituren nach Akropong gebracht und damit den Impuls zum Aufbau einer kleinen Computerschule gegeben. Bei unserem jährlichen Besuch zur Übergabe der Schulgelder und Kontrolle der Schulen haben wir auch mit Hilfe von Dr. Elfriede Rogl als Augenärztin die Schulkinder in unserem Schulpatenprogramm untersucht. Das Problem nach den Augenuntersuchungen fand sich vor allem bei den Alten in Akropong, das nun als eigenständiges Projekt von einer Augenärztegruppe um Dr. Elfriede Rogl betrieben wird.

2004 fand die Eröffnung der ersten Klasse der neuerbauten Computerschule im Beisein hochrangiger Würdenträger bei einem weiteren Arbeitsaufenthalt einer Help4Ghana Gruppe statt und der Ausbau eines weiteren Klassenzimmers wurde in Angriff genommen.
2004 haben wir über 650 Kinder in 15 Grundschulen, die vielleicht ohne unsere Hilfe die Schule nicht besuchen hätten können, betreut.

2005 wurde das Gebäude fertiggestellt und mit den Installationen und der Inbetriebnahme durch eine erste Ausbildungsgruppe im Juli begonnen.

2006 konnten in 7 Schulen sowie in der dortigen Blindenschule eigene Computerklassen eingerichtet werden. Über 170 PCs samt Zubehör wurden dafür nach Ghana geschickt.
Derzeit wird 850 Kindern der Schulbesuch ermöglicht.
Im Jahr 2006 wurde außerdem ein Unterstützungsfonds für Notfälle, wie z.B. medizinische Versorgung, eingerichtet.
Eine weitere Unterstützung bieten wir bei infrastrukturellen Verbesserungen, wie Schulausstattungen und Bau von Toiletten.

2007 Mit Ende 2007 haben wir 1.000 Kinder in unserem Programm, denen aufgrund von Patenschaften der Schulbesuch ermöglicht wird.

2008 Mittlerweile bezahlt die Regierung in Ghana einen geringen Teil der Schulgelder. Die Gesamtkosten pro Kind haben sich allerdings erhöht, sodass die Anzahl der bedürftigen Kinder eher noch gestiegen ist.
 
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